Die Ausreise

In meinem ersten Blogeintrag erzähle ich euch in chronologischer Reihenfolge meine Ausreise nach Ruanda.

20. August 2024: Es ist eine Woche vor meiner Ausreise und in den Medien macht die Nachricht über eine neue Variante des M-Pox Virus (früher bekannt als Affenpocken) die Runde. In den darauffolgenden Tagen mussten wir daher viele Gespräche mit u.a. unserem Tropenmedizinern und unserer Ausreiseorganisation führen, um abzuklären, wie kritisch die Lage vor Ort tatsächlich ist und ob noch eine Impfung möglich und/oder sinnvoll ist.

27. August 2024: Es ist Dienstagabend, die Koffer sind (fast) gepackt und in wenigen Stunden geht es nach Frankfurt zum Flughafen. Eine Impfung gegen M-Pox haben wir aufgrund der geringen Verfügbarkeit leider nicht mehr bekommen. Unsere Ausreiseorganisation sicherte uns jedoch zu, dass bei einem größeren Ausbruch alle Ressourcen bereitstehen, um uns schnellstmöglich wieder nach Hause zu holen.

28. August 2024: Gegen 1:00 Uhr morgens ging es dann los zum Flughafen. Die Fahrt verlief ohne großen Stau, weshalb wir pünktlich um 3:30 Uhr ankamen. Bei der Kofferaufgabe traf ich dann meine drei Mitfreiwilligen Charlotte, Solvej und Anni. Unser Flug von Frankfurt nach Brüssel startete um kurz vor 7:00 Uhr und dauerte ca. 40 Minuten. Am Flughafen Brüssel angekommen gab es für uns erstmal ein kleines Frühstück, um die Wartezeit bis zum nächsten Flug zu überbrücken. Gegen 10:30 Uhr startete unser Flieger nach Kigali. Es war mein erster Flug über vier Stunden und ich war sehr froh genug Filme auf meinem Handy zu haben, da die insgesamt 8,5 Stunden Flug ziemlich langwierig waren.

Als wir am Abend in Kigali ankamen verlief die Gepäck- und Visaprozedur ohne große Probleme. Am Haupteingang wurden wir von unserer Partnerorganisation in Empfang genommen und lernten unseren Ansprechpartner Damascene kennen. Mit ihm fuhren wir zum Gasthaus, wo wir die ersten 1-2 Wochen verbringen sollten. Nach einem kurzen Abendessen im anliegenden Restaurant ging es auch recht zügig ins Bett, da unsere Reise sehr anstrengend war.

In der Nacht wurden einige von uns jedoch aus dem erholsamen Schlaf gerissen. Ein Blick aus dem Fenster genügte, um festzustellen, dass es sintflutartig zu regnen begonnen hatte und ein kräftiges Gewitter über der Hauptstadt tobte – ein Phänomen, das wir noch oft erleben würden.

Das war meine Reise nach Ruanda. Im nächsten Eintrag werde ich über die ersten Tage in der Hauptstadt berichten.

GaLiGrü aus Ruanda

Tobias

 

One Responses

  • Heilig

    Hallo Tobias. Das war sicher ein aufregender Start. Wir bewundern deinen Mut für 1 Jahr nach ruanda zu gehen. Wir wünschen dir ein erfolgreiches Jahr in Ruanda. Vor allem das ihr alle gesund bleibt.
    Liebe Grüße von Oma und Opa

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